Regelwerk der Erlanger Runde

vom 13. Mai 2004

zuletzt überarbeitet am 23.01.2007

  

§ 1

Die Ziele der Erlanger Runde bestehen in einem gemeinsamen Öffentlichkeitsauftritt gegenüber den Universitätsorganen, dem regelmäßigem Gedankenaustausch und der Terminabstimmung zwischen den Mitgliedern.

Bei einer Vorstellung der eigenen Initiative soll je nach Umständen auf die Mitgliedschaft in der Erlanger Runde hingewiesen werden.

 

§ 2 

Die Mitglieder der Erlanger Runde sollen folgende Kriterien vorweisen können:

-          eingetragener Verein

-          nichtkommerziell

-          gemeinnützig

-          studentische Initiative

-          parteipolitisch nicht gebunden

-          Unterstützung der Ziele der Runde

-          keine Auswahl der eigenen Mitglieder nach Religion, Nationalität oder Geschlecht

Die Aufnahme neuer Mitglieder obliegt den aktuellen Mitgliedern (vgl. §9).

  

§ 3 

Jedes Mitglied muss einen Verantwortlichen für die Erlanger Runde bestimmen. Findet sich keiner, übernimmt der Vorstand / die Leitung automatisch diese Rolle.

 

 § 4

In jedem Semester übernimmt ein anderes Mitglied die Koordination der Erlanger Runde. Der jeweilige Vertreter hat die Aufgabe, die Treffen zu organisieren und die Erlanger Runde im Rahmen ihrer Aktivitäten nach außen zu vertreten.

  

§ 5

Mindestens zweimal im Semester findet ein Treffen der Mitglieder statt. Die Mitglieder müssen zwei Wochen vorher auf geeignete Weise vom Koordinator der Erlanger Runde eingeladen werden.

 

 § 6

 Rechte und Pflichten

Die Mitglieder der Erlanger Runde sind mit Kontaktadresse auf der Homepage aufgeführt.

Laufende Kosten sind anteilig aufzuteilen, besondere Ausgaben über 50 Euro pro Jahr bedürfen vorheriger schriftlicher Absprache aller Mitglieder der Erlanger Runde.

  

§ 7

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Entscheidungen werden auf den Treffen mit einfacher Mehrheit aller Mitglieder beschlossen. Ein Treffen ist mit der Anwesenheit von mehr als 50 % der Mitglieder beschlussfähig. Eine Regelwerkänderung ist mit dreiviertel-Mehrheit aller Mitglieder beschlussfähig.

 

 §8 

Die Erlanger Runde ist ein nicht rechtsfähiger, nicht wirtschaftlich tätiger Verein. Änderungen der Rechtsform bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder.

  

§ 9 

Aufnahme neuer Mitglieder

Der Bewerber kann nach Vorstellung auf einem Treffen einen Aufnahmeantrag stellen. Dieser ist bei Zustimmung von drei vierteln aller Mitglieder angenommen. An die Aufnahme schließt sich eine „Probezeit“ von einem halben Jahr nach Aufnahmedatum an.

  

§ 10 

Ausschluss eines Mitgliedes

Ein Ausschluss eines Mitglieds ist möglich durch Beschluss von mindestens Dreiviertel der verbleibenden Mitglieder, mindestens aber zwei. Über den Ausschluss eines Mitglieds wird entschieden, wenn die Verfolgung der Ziele der Erlanger Runde durch das auszuschließende Mitglied nicht erfüllt ist oder wenn z.B. durch mehrmaliges Nichterscheinen auf den Treffen oder Nichtteilnahme an gemeinsamen Projekten die kontinuierliche Zusammenarbeit nicht gegeben ist.

  

§ 11 

Austritt eines Mitglieds

Der Austritt eines Mitglieds ist jederzeit durch eingeschriebenen Brief an den jeweiligen Koordinator der Erlanger Runde (§4) zu erklären. An den laufenden Kosten bleibt das austretende Mitglied jedoch bis Ende des betreffenden Kalenderjahres beteiligt.